Dieser Band enthÀlt folgende Romane:
Freundschaft bewahrt nicht vor Eifersucht (Anna Martach)
GefĂ€hrliche Wetten und heiĂe Liebeleien (Anna Martach)
Herzklopfen in den Bergen (Robert Gruber)
âTun Sâ nimmer so viel, Frau Obermayrâ, riet Daniel Ingold. Der sympathische Arzt mit den leuchtend blauen Augen und den lockigen blonden Haaren blickte die Ă€ltere Frau an, die vor seinem Schreibtisch saĂ und wegen Beschwerden in den Gelenken zu ihm gekommen war. âDa haben Sâ doch Ihre Schwiegertochter, die Anna ist doch eine tĂŒchtige junge Frau. Die kann Sie ein bisserl entlasten.â
Lena Obermayr schaute Daniel an, als zweifelte sie an seinem Verstand. âDie hat doch net genug Ahnungâ, murrte sie dann. âStellen Sâ sich nur einmal vor, Herr Doktor, die Anna wollt mir doch tatsĂ€chlich einreden, man tĂ€tâ heutzutag nimmer mit der Sense das Gras fĂŒr die Karnickel schneiden. Das hab ich aber mein Lebtag getan.â Empörung flammte in den hellwachen Augen der Frau auf, und Daniel musste sich ein LĂ€cheln verkneifen.
Es war auch heute noch nicht leicht fĂŒr viele Ă€ltere Menschen, den Fortschritt zu akzeptieren. Sie hielten fest am Althergebrachten. In mancher Beziehung war das ja auch gar nicht verkehrt, nicht alles Neue musste auch unbedingt gut und richtig sein. Doch wenn durch eine solche Neuerung schwere körperliche Arbeit vermieden werden konnte, sollte man doch darĂŒber nachdenken. Er wollte der alten Dame gerade behutsam erklĂ€ren, dass sie ruhig ab und zu auf ihre Schwiegertochter hören sollte, die es ja nur gut mit ihr meinte, als er abrupt unterbrochen wurde.
Bergroman Dreierband 1001 - Anna Martach & Robert Gruber
Dieser Band enthÀlt folgende Romane:
Freundschaft bewahrt nicht vor Eifersucht (Anna Martach)
GefĂ€hrliche Wetten und heiĂe Liebeleien (Anna Martach)
Herzklopfen in den Bergen (Robert Gruber)
âTun Sâ nimmer so viel, Frau Obermayrâ, riet Daniel Ingold. Der sympathische Arzt mit den leuchtend blauen Augen und den lockigen blonden Haaren blickte die Ă€ltere Frau an, die vor seinem Schreibtisch saĂ und wegen Beschwerden in den Gelenken zu ihm gekommen war. âDa haben Sâ doch Ihre Schwiegertochter, die Anna ist doch eine tĂŒchtige junge Frau. Die kann Sie ein bisserl entlasten.â
Lena Obermayr schaute Daniel an, als zweifelte sie an seinem Verstand. âDie hat doch net genug Ahnungâ, murrte sie dann. âStellen Sâ sich nur einmal vor, Herr Doktor, die Anna wollt mir doch tatsĂ€chlich einreden, man tĂ€tâ heutzutag nimmer mit der Sense das Gras fĂŒr die Karnickel schneiden. Das hab ich aber mein Lebtag getan.â Empörung flammte in den hellwachen Augen der Frau auf, und Daniel musste sich ein LĂ€cheln verkneifen.
Es war auch heute noch nicht leicht fĂŒr viele Ă€ltere Menschen, den Fortschritt zu akzeptieren. Sie hielten fest am Althergebrachten. In mancher Beziehung war das ja auch gar nicht verkehrt, nicht alles Neue musste auch unbedingt gut und richtig sein. Doch wenn durch eine solche Neuerung schwere körperliche Arbeit vermieden werden konnte, sollte man doch darĂŒber nachdenken. Er wollte der alten Dame gerade behutsam erklĂ€ren, dass sie ruhig ab und zu auf ihre Schwiegertochter hören sollte, die es ja nur gut mit ihr meinte, als er abrupt unterbrochen wurde.