Die Hauptfigur dieser Geschichte ist ein Dubliner Junge, dessen tristes Dasein im monotonen Alltag durch die lose Freundschaft mit einem Priester etwas aufgelockert wird. Durch diesen Gottesdiener bekommt er BruchstĂŒcke religiös-kirchlicher Standard-VorgĂ€nge vermittelt, mit denen er eigentlich weder etwas anzufangen noch nĂŒtzlich einzuordnen weiĂ. Als dieser Priester stirbt, nimmt der als Ich-ErzĂ€hler auftretende Junge ebenfalls an dem GedĂ€chtnistreffen fĂŒr den Verstorbenen teil, bei dem die BegrĂ€bniskosten geklĂ€rt und Gedenkworte ausgetauscht werden. Dabei haben die teilnehmenden Personen nicht viel zu erzĂ€hlen und so wird der Junge zum Zeugen eines gesellschaftlichen Zeremoniells, bei welchem die Sprachlosigkeit und das aufgesetzt wirkende obligatorische Mitleidsbekennen die Kernpunkte abbilden....In einer direkten und reduzierten Sprachanwendung deutet Joyce die Unmöglichkeit an, Gedanken in Wortform einen exakten Ausdruck verleihen zu können, was zum einen durch die Schlichtheit der Charaktere und zum anderen in der Natur der Sache selbst begrĂŒndet liegen mag....
Die Hauptfigur dieser Geschichte ist ein Dubliner Junge, dessen tristes Dasein im monotonen Alltag durch die lose Freundschaft mit einem Priester etwas aufgelockert wird. Durch diesen Gottesdiener bekommt er BruchstĂŒcke religiös-kirchlicher Standard-VorgĂ€nge vermittelt, mit denen er eigentlich weder etwas anzufangen noch nĂŒtzlich einzuordnen weiĂ. Als dieser Priester stirbt, nimmt der als Ich-ErzĂ€hler auftretende Junge ebenfalls an dem GedĂ€chtnistreffen fĂŒr den Verstorbenen teil, bei dem die BegrĂ€bniskosten geklĂ€rt und Gedenkworte ausgetauscht werden. Dabei haben die teilnehmenden Personen nicht viel zu erzĂ€hlen und so wird der Junge zum Zeugen eines gesellschaftlichen Zeremoniells, bei welchem die Sprachlosigkeit und das aufgesetzt wirkende obligatorische Mitleidsbekennen die Kernpunkte abbilden....In einer direkten und reduzierten Sprachanwendung deutet Joyce die Unmöglichkeit an, Gedanken in Wortform einen exakten Ausdruck verleihen zu können, was zum einen durch die Schlichtheit der Charaktere und zum anderen in der Natur der Sache selbst begrĂŒndet liegen mag....