Leichte Kost ist dieser erste deutsche "psychologische Roman" aus dem 18. Jahrhundert fĂŒr Leser und Hörer nicht. Der Protagonist Anton Reiser muss in seiner Kindheit und Jugend unglaubliche DemĂŒtigungen bei der Suche nach seiner IdentitĂ€t, seinem "eigentlichen" Selbst ertragen. Das Ziel, nach dem er strebt, besteht indessen in Ă€uĂerem Erfolg und glĂ€nzender Wirkung auf seine Mitmenschen. Das nimmt den Leser/Hörer nicht unbedingt fĂŒr ihn ein. Mit diesem Buch hat Moritz auch Einfluss auf die PĂ€dagogik seiner Zeit nehmen wollen. Zitat: "Vielleicht enthĂ€lt (...) diese Darstellung manche nicht ganz unnĂŒtze Winke fĂŒr die Lehrer und Erzieher, woher sie Veranlassung nehmen könnten, in der Behandlung mancher ihrer Zöglinge behutsamer und in ihrem Urteil ĂŒber dieselben gerechter und billiger zu sein." Der Roman ist Fragment geblieben.
Leichte Kost ist dieser erste deutsche "psychologische Roman" aus dem 18. Jahrhundert fĂŒr Leser und Hörer nicht. Der Protagonist Anton Reiser muss in seiner Kindheit und Jugend unglaubliche DemĂŒtigungen bei der Suche nach seiner IdentitĂ€t, seinem "eigentlichen" Selbst ertragen. Das Ziel, nach dem er strebt, besteht indessen in Ă€uĂerem Erfolg und glĂ€nzender Wirkung auf seine Mitmenschen. Das nimmt den Leser/Hörer nicht unbedingt fĂŒr ihn ein. Mit diesem Buch hat Moritz auch Einfluss auf die PĂ€dagogik seiner Zeit nehmen wollen. Zitat: "Vielleicht enthĂ€lt (...) diese Darstellung manche nicht ganz unnĂŒtze Winke fĂŒr die Lehrer und Erzieher, woher sie Veranlassung nehmen könnten, in der Behandlung mancher ihrer Zöglinge behutsamer und in ihrem Urteil ĂŒber dieselben gerechter und billiger zu sein." Der Roman ist Fragment geblieben.