Wie konnte es zu der Barbarei des Nationalsozialismus kommen und von wem hĂ€tte sie verhindert werden können? War der Aufstieg Hitlers unvermeidlich und welche Rolle spielten die Sozialdemokratie und die Kommunistische Partei? Der Artikel Leo Trotzkis aus dem Sammelband "PortrĂ€t des Nationalsozialismus" gibt eine Antwort auf diese Fragen. Trotzkis Untersuchungen zur Geschichte und aktuellen damaligen Lage in Deutschland, zum Wirtschaftsprogramm des Nationalsozialismus, zu seinen sozialen Wurzeln, psychologischen und politischen Mechanismen legen eine analytische SchĂ€rfe und politische Weitsicht an den Tag, die den Leser auch heute noch mit Bewunderung und Betroffenheit erfĂŒllen. Sie sind Meisterwerke des Marxismus, ganz in der Tradition der klassischen Analysen aus der Feder eines Karl Marx oder Friedrich Engels.
Trotzki schrieb diesen Artikel nicht, um Vergangenes, UnabÀnderliches zu erklÀren, sondern um in die aktuelle politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland einzugreifen, um die voraussehbare und von ihm vorausgesehene Katastrophe zu verhindern.
'Und Trotzki, der prachtvolle Sachen schreibt, die ja durch die Weltpresse gehn und nicht der WB (âșWeltbĂŒhneâč) gehören. Neulich ein âșPortrĂ€t des Nationalsozialismusâč, das ist wirklich eine Meisterleistung. Da stand alles, aber auch alles drin. Unbegreiflich, wie das einer schreiben kann, der nicht in Deutschland lebt. Konklusio: Krieg oder Revolution. Ich weiĂ das nicht. er weiĂ mehr und kann mehr, der Trotzki.' Kurt Tucholsky (25. Juli 1933)
Wie konnte es zu der Barbarei des Nationalsozialismus kommen und von wem hĂ€tte sie verhindert werden können? War der Aufstieg Hitlers unvermeidlich und welche Rolle spielten die Sozialdemokratie und die Kommunistische Partei? Der Artikel Leo Trotzkis aus dem Sammelband "PortrĂ€t des Nationalsozialismus" gibt eine Antwort auf diese Fragen. Trotzkis Untersuchungen zur Geschichte und aktuellen damaligen Lage in Deutschland, zum Wirtschaftsprogramm des Nationalsozialismus, zu seinen sozialen Wurzeln, psychologischen und politischen Mechanismen legen eine analytische SchĂ€rfe und politische Weitsicht an den Tag, die den Leser auch heute noch mit Bewunderung und Betroffenheit erfĂŒllen. Sie sind Meisterwerke des Marxismus, ganz in der Tradition der klassischen Analysen aus der Feder eines Karl Marx oder Friedrich Engels.
Trotzki schrieb diesen Artikel nicht, um Vergangenes, UnabÀnderliches zu erklÀren, sondern um in die aktuelle politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland einzugreifen, um die voraussehbare und von ihm vorausgesehene Katastrophe zu verhindern.
'Und Trotzki, der prachtvolle Sachen schreibt, die ja durch die Weltpresse gehn und nicht der WB (âșWeltbĂŒhneâč) gehören. Neulich ein âșPortrĂ€t des Nationalsozialismusâč, das ist wirklich eine Meisterleistung. Da stand alles, aber auch alles drin. Unbegreiflich, wie das einer schreiben kann, der nicht in Deutschland lebt. Konklusio: Krieg oder Revolution. Ich weiĂ das nicht. er weiĂ mehr und kann mehr, der Trotzki.' Kurt Tucholsky (25. Juli 1933)