Faustrecht - Hugo Bettauer

By Hugo Bettauer

Release Date: 2018-05-24

Genre: Fiction & Literature

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Im fĂŒnften Band der gesammelten Werke Hugo Bettauers ist Kriminalkommissar Dr. BĂ€r einem eigenartigen Verbrechen auf der Spur. In einer Nobelvilla werden zwei Schwestern brutal ermordet. Die Nachbarn und Bekannte der Familie erzĂ€hlen allerlei Seltsames ĂŒber das Dreiergespann: Dr. Langer, der aber am Mordabend nicht zu Hause war, habe vollkommen unter der Fuchtel seiner Frau und seiner SchwĂ€gerin gestanden. Kleine QuĂ€lereien seien beobachtet worden und im Haus findet sich eine Bibliothek sadomasochistischer Literatur. Schließlich wird der PrivatsekretĂ€r verhaftet. WĂ€hrend Dr. BĂ€r Indizien sammelt, hĂ€lt sein engster Freund, der junge stadtbekannte Journalist Oskar Fels, die Anschuldigungen fĂŒr falsch. Artikel fĂŒr Artikel weißt er die Unschuld des jungen SekretĂ€rs nach. Kurz vor Oskars KĂŒndigung und Amerikareise wird der SekretĂ€r doch als unschuldig entlassen. Der Mörder der Schwestern Langer wird nie gefunden. Nach einem lĂ€ngeren Amerikaaufenthalt trifft Oskar seinen Freund BĂ€r wieder. In einem Cafe erkennt die Bedienung Oskar wieder. Sie erzĂ€hlt BĂ€r, sie habe ihn vor einem Jahr einmal fotografiert mit ihrem neuen Fotoapparat. Als sie BĂ€r das Foto zeigt, erkennt er darauf Oskar und den Ehemann Dr. Langer. Aber hatte Oskar nicht behauptet, er kenne die Langers nicht? Plötzlich ist Oskar trotz Überwachung verschwunden. Ein spannender, hochliterarischer und trotzdem leicht zu lesender Krimi aus dem Wien der zwanziger Jahre. Maximilian Hugo Bettauer (1872–1925), geboren in Baden bei Wien, war Schriftsteller, Kabarettist (in MĂŒnchen bei den "Elf Scharfrichtern") und Journalist. Er besuchte das Gymnasium zusammen mit Karl Kraus und konvertierte 1890 vom Judentum zum Protestantismus. Nach Arbeitsaufenthalten in ZĂŒrich, New York und Berlin kehrte er nach Wien zurĂŒck, arbeitete fĂŒr die "Neue Freie Presse" und spezialisierte sich auf Romane mit sozial engagierten Themen. Ab 1924 gab er die Zeitschrift "Er und Sie, Wochenschrift fĂŒr Lebenskultur und Ethik" heraus, die spĂ€ter unter dem Titel "Bettauers Wochenschrift" fortgefĂŒhrt wurde. Das Journal sorgte regelmĂ€ĂŸig fĂŒr Aufruhr ob seiner aufklĂ€rerischen und oft auch wohl reißerischen Inhalte. 1922 erschien "Die Stadt ohne Juden" (1924 verfilmt von H. K. Breslauer mit Hans Moser), 1924 "Die freudlose Gasse" (1925 verfilmt von G. W. Pabst mit Werner Krauß und Greta Garbo). 1925 wurde Bettauer, lange schon Zielscheibe antisemitischer Hetze, in seinem BĂŒro in der Langen Gasse von einem illegalen NSDAP-Mitglied erschossen.

Faustrecht - Hugo Bettauer

By Hugo Bettauer

Release Date: 2018-05-24

Genre: Fiction & Literature

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Im fĂŒnften Band der gesammelten Werke Hugo Bettauers ist Kriminalkommissar Dr. BĂ€r einem eigenartigen Verbrechen auf der Spur. In einer Nobelvilla werden zwei Schwestern brutal ermordet. Die Nachbarn und Bekannte der Familie erzĂ€hlen allerlei Seltsames ĂŒber das Dreiergespann: Dr. Langer, der aber am Mordabend nicht zu Hause war, habe vollkommen unter der Fuchtel seiner Frau und seiner SchwĂ€gerin gestanden. Kleine QuĂ€lereien seien beobachtet worden und im Haus findet sich eine Bibliothek sadomasochistischer Literatur. Schließlich wird der PrivatsekretĂ€r verhaftet. WĂ€hrend Dr. BĂ€r Indizien sammelt, hĂ€lt sein engster Freund, der junge stadtbekannte Journalist Oskar Fels, die Anschuldigungen fĂŒr falsch. Artikel fĂŒr Artikel weißt er die Unschuld des jungen SekretĂ€rs nach. Kurz vor Oskars KĂŒndigung und Amerikareise wird der SekretĂ€r doch als unschuldig entlassen. Der Mörder der Schwestern Langer wird nie gefunden. Nach einem lĂ€ngeren Amerikaaufenthalt trifft Oskar seinen Freund BĂ€r wieder. In einem Cafe erkennt die Bedienung Oskar wieder. Sie erzĂ€hlt BĂ€r, sie habe ihn vor einem Jahr einmal fotografiert mit ihrem neuen Fotoapparat. Als sie BĂ€r das Foto zeigt, erkennt er darauf Oskar und den Ehemann Dr. Langer. Aber hatte Oskar nicht behauptet, er kenne die Langers nicht? Plötzlich ist Oskar trotz Überwachung verschwunden. Ein spannender, hochliterarischer und trotzdem leicht zu lesender Krimi aus dem Wien der zwanziger Jahre. Maximilian Hugo Bettauer (1872–1925), geboren in Baden bei Wien, war Schriftsteller, Kabarettist (in MĂŒnchen bei den "Elf Scharfrichtern") und Journalist. Er besuchte das Gymnasium zusammen mit Karl Kraus und konvertierte 1890 vom Judentum zum Protestantismus. Nach Arbeitsaufenthalten in ZĂŒrich, New York und Berlin kehrte er nach Wien zurĂŒck, arbeitete fĂŒr die "Neue Freie Presse" und spezialisierte sich auf Romane mit sozial engagierten Themen. Ab 1924 gab er die Zeitschrift "Er und Sie, Wochenschrift fĂŒr Lebenskultur und Ethik" heraus, die spĂ€ter unter dem Titel "Bettauers Wochenschrift" fortgefĂŒhrt wurde. Das Journal sorgte regelmĂ€ĂŸig fĂŒr Aufruhr ob seiner aufklĂ€rerischen und oft auch wohl reißerischen Inhalte. 1922 erschien "Die Stadt ohne Juden" (1924 verfilmt von H. K. Breslauer mit Hans Moser), 1924 "Die freudlose Gasse" (1925 verfilmt von G. W. Pabst mit Werner Krauß und Greta Garbo). 1925 wurde Bettauer, lange schon Zielscheibe antisemitischer Hetze, in seinem BĂŒro in der Langen Gasse von einem illegalen NSDAP-Mitglied erschossen.

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