Unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde Karl Kautsky von der Reichsregierung beauftragt, die Akten des AuswĂ€rtigen Amtes ĂŒber den Ausbruch des Krieges herauszugeben: die gesamte diplomatische Korrespondenz des Deutschen Reiches mit den europĂ€ischen Regierungen.
Auf der Basis dieses Materials verfasste er das Buch »Wie der Weltkrieg entstand«. Im November 1919 erstmals veröffentlicht, brachte es die zentralen Dokumente (einschlieĂlich der frei von jeglicher diplomatischen ZurĂŒckhaltung geschriebenen Notizen Wilhelms II.) in einen historisch ĂŒberzeugenden Zusammenhang.
Was damals von links wie rechts wegen seiner unbequemen Wahrheiten entweder ignoriert oder verrissen wurde, erscheint heute als fundierter und authentischer, zudem sehr spannender Einblick in die Krisensituation des Sommers 1914: Der Leser wird Zeuge, wie die Beteiligten sehenden Auges in die Katastrophe gehen.
Unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde Karl Kautsky von der Reichsregierung beauftragt, die Akten des AuswĂ€rtigen Amtes ĂŒber den Ausbruch des Krieges herauszugeben: die gesamte diplomatische Korrespondenz des Deutschen Reiches mit den europĂ€ischen Regierungen.
Auf der Basis dieses Materials verfasste er das Buch »Wie der Weltkrieg entstand«. Im November 1919 erstmals veröffentlicht, brachte es die zentralen Dokumente (einschlieĂlich der frei von jeglicher diplomatischen ZurĂŒckhaltung geschriebenen Notizen Wilhelms II.) in einen historisch ĂŒberzeugenden Zusammenhang.
Was damals von links wie rechts wegen seiner unbequemen Wahrheiten entweder ignoriert oder verrissen wurde, erscheint heute als fundierter und authentischer, zudem sehr spannender Einblick in die Krisensituation des Sommers 1914: Der Leser wird Zeuge, wie die Beteiligten sehenden Auges in die Katastrophe gehen.