Utopia â Erstdruck 1516 unter dem Titel: "Ein wahrhaft goldenes BĂŒchlein, nicht minder heilsam als unterhaltsam, "Von der besten Verfassung des Staates und von der neuen Insel Utopia" â ist ein von Thomas Morus in lateinischer Sprache verfasster philosophischer Dialog, der Anfang des 16. Jahrhunderts zunĂ€chst in Belgien erschien. Der Londoner BĂŒrger und Undersheriff, spĂ€tere Speaker und Lordkanzler stellt darin die Schilderung einer fernen idealen Gesellschaft vor und gab damit den AnstoĂ zum Genre der Sozialutopie. Rahmenhandlung ist ein Aufenthalt Morus' in Antwerpen, wo er seinem geschĂ€tzten Freund Peter Ăgidius und einem Fremden begegnet, der als belesener, weitgereister Portugiese und angeblicher ReisegefĂ€hrte Vespuccis vorgestellt wird. Morus erinnert sich an ihr GesprĂ€ch und gibt ErzĂ€hlungen und Berichte des Weltreisenden wieder, der eine Zeit lang auf einer Insel namens Utopia bei den dortigen Utopiern gelebt haben will. Die beschriebene Gesellschaft mit demokratischen GrundzĂŒgen basiert auf rationalen Entscheidungen, GleichheitsgrundsĂ€tzen, Arbeitsamkeit und dem Streben nach Bildung. In dieser Republik ist aller Besitz gemeinschaftlich, AnwĂ€lte sind unbekannt, und unabwendbare Kriege werden bevorzugt mit auslĂ€ndischen Söldnern gefĂŒhrt.
Das Buch war so prÀgend, dass danach Romane, die eine erfundene positive Gesellschaft darstellen, als utopischer Roman oder Utopie bezeichnet werden.
Utopia â Erstdruck 1516 unter dem Titel: "Ein wahrhaft goldenes BĂŒchlein, nicht minder heilsam als unterhaltsam, "Von der besten Verfassung des Staates und von der neuen Insel Utopia" â ist ein von Thomas Morus in lateinischer Sprache verfasster philosophischer Dialog, der Anfang des 16. Jahrhunderts zunĂ€chst in Belgien erschien. Der Londoner BĂŒrger und Undersheriff, spĂ€tere Speaker und Lordkanzler stellt darin die Schilderung einer fernen idealen Gesellschaft vor und gab damit den AnstoĂ zum Genre der Sozialutopie. Rahmenhandlung ist ein Aufenthalt Morus' in Antwerpen, wo er seinem geschĂ€tzten Freund Peter Ăgidius und einem Fremden begegnet, der als belesener, weitgereister Portugiese und angeblicher ReisegefĂ€hrte Vespuccis vorgestellt wird. Morus erinnert sich an ihr GesprĂ€ch und gibt ErzĂ€hlungen und Berichte des Weltreisenden wieder, der eine Zeit lang auf einer Insel namens Utopia bei den dortigen Utopiern gelebt haben will. Die beschriebene Gesellschaft mit demokratischen GrundzĂŒgen basiert auf rationalen Entscheidungen, GleichheitsgrundsĂ€tzen, Arbeitsamkeit und dem Streben nach Bildung. In dieser Republik ist aller Besitz gemeinschaftlich, AnwĂ€lte sind unbekannt, und unabwendbare Kriege werden bevorzugt mit auslĂ€ndischen Söldnern gefĂŒhrt.
Das Buch war so prÀgend, dass danach Romane, die eine erfundene positive Gesellschaft darstellen, als utopischer Roman oder Utopie bezeichnet werden.