Maeve arbeitet in einem KĂ€seladen. In den Pausen schnitzt sie Figuren aus einer mythischen Vorzeit: ein Streitheer und zwei Stiere. Abends geht sie zu ihrem Mann Alli, der mit jedem Tag bestimmender wird. In einer anderen Zeit wird die Halbgöttin Maeve mit einem Messer am Hals von einem fremden König vergewaltigt. Aus Scham erzĂ€hlt sie niemandem davon. Ihre Rache aber stĂŒrzt zwei Völker in einen blutigen Krieg, aus dem kein Sieger hervorgehen kann. Ein Chor â drei Frauen aus einer anderen Welt â trĂ€gt den Mythos in die Gegenwart. Der alte Konflikt bricht wieder auf. Andrea Stift-Laube webt den alten irischen Mythos zu einer makabren Geschichte um Macht und Gerechtigkeit. So dĂŒster ihre Figuren auch sein mögen, sie sind auf eigentĂŒmliche Weise vertraut und zutiefst sympathisch.
"Es war alles voller Blut, der FuĂboden, die Ladentheke, die Arbeitsplatte. Ich konnte nur einen Gedanken fassen: Etwas war mir aus der Hand genommen worden."
Maeve arbeitet in einem KĂ€seladen. In den Pausen schnitzt sie Figuren aus einer mythischen Vorzeit: ein Streitheer und zwei Stiere. Abends geht sie zu ihrem Mann Alli, der mit jedem Tag bestimmender wird. In einer anderen Zeit wird die Halbgöttin Maeve mit einem Messer am Hals von einem fremden König vergewaltigt. Aus Scham erzĂ€hlt sie niemandem davon. Ihre Rache aber stĂŒrzt zwei Völker in einen blutigen Krieg, aus dem kein Sieger hervorgehen kann. Ein Chor â drei Frauen aus einer anderen Welt â trĂ€gt den Mythos in die Gegenwart. Der alte Konflikt bricht wieder auf. Andrea Stift-Laube webt den alten irischen Mythos zu einer makabren Geschichte um Macht und Gerechtigkeit. So dĂŒster ihre Figuren auch sein mögen, sie sind auf eigentĂŒmliche Weise vertraut und zutiefst sympathisch.
"Es war alles voller Blut, der FuĂboden, die Ladentheke, die Arbeitsplatte. Ich konnte nur einen Gedanken fassen: Etwas war mir aus der Hand genommen worden."