Mit einem einfĂŒhrenden Aufsatz zu Leben und Werk.
Zweig, zu seinen Lebzeiten einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller weltweit, wird schon frĂŒh in viele Sprachen ĂŒbersetzt. Sein Werk als umfangreich zu beschreiben, grenzte an Untertreibung. Zweig ist ein Multitalent: Lyriker, ErzĂ€hler, Dramatiker und Kulturhistoriker.
Alle wichtigen Werke Zweigs finden sich in dieser Sammlung
'Wissen Sie, daĂ ich dadurch meine Pension verliere?'
'Ich werde sie Ihnen entschÀdigen.'
'Sie sind sehr deutlich ... Aber ich will noch mehr Deutlichkeit. Welche Summe haben Sie als Honorar in Aussicht genommen?'
'Zwölftausend Gulden, zahlbar auf Scheck in Amsterdam.'
Ich ... zitterte ... ich zitterte vor Zorn und ... ja auch vor Bewunderung. Alles hatte sie berechnet, die Summe und die Art der Zahlung, durch die ich zur Abreise genötigt war, sie hatte mich eingeschĂ€tzt und gekauft, ohne mich zu kennen, hatte ĂŒber mich verfĂŒgt im VorgefĂŒhl ihres Willens. Am liebsten hĂ€tte ich ihr ins Gesicht geschlagen ...
[Ausschnitt aus "Der AmoklÀufer"]
Mit einem einfĂŒhrenden Aufsatz zu Leben und Werk.
Zweig, zu seinen Lebzeiten einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller weltweit, wird schon frĂŒh in viele Sprachen ĂŒbersetzt. Sein Werk als umfangreich zu beschreiben, grenzte an Untertreibung. Zweig ist ein Multitalent: Lyriker, ErzĂ€hler, Dramatiker und Kulturhistoriker.
Alle wichtigen Werke Zweigs finden sich in dieser Sammlung
'Wissen Sie, daĂ ich dadurch meine Pension verliere?'
'Ich werde sie Ihnen entschÀdigen.'
'Sie sind sehr deutlich ... Aber ich will noch mehr Deutlichkeit. Welche Summe haben Sie als Honorar in Aussicht genommen?'
'Zwölftausend Gulden, zahlbar auf Scheck in Amsterdam.'
Ich ... zitterte ... ich zitterte vor Zorn und ... ja auch vor Bewunderung. Alles hatte sie berechnet, die Summe und die Art der Zahlung, durch die ich zur Abreise genötigt war, sie hatte mich eingeschĂ€tzt und gekauft, ohne mich zu kennen, hatte ĂŒber mich verfĂŒgt im VorgefĂŒhl ihres Willens. Am liebsten hĂ€tte ich ihr ins Gesicht geschlagen ...
[Ausschnitt aus "Der AmoklÀufer"]