Ich hatte schon viele NĂ€chte in New York erlebt, aber diese war anders. Es lag eine Spannung in der Luft, die ich nicht greifen konnte â wie ein elektrisches Knistern vor einem Sommergewitter, das nie losbricht. Ich saĂ an meinem Schreibtisch im 26. Stock der Federal Plaza, das Licht der Stadt spiegelte sich in der Fensterscheibe hinter mir. Mein Name ist Jesse Trevellian, Special Agent des FBI, und in dieser Nacht sollte ein neuer Fall beginnen, der alles verĂ€ndern wĂŒrde.
Milo Tucker, mein Partner, lehnte mit einer Tasse Kaffee am Fenster. Er trug wie immer seinen zerknitterten Trenchcoat, den er selbst im Hochsommer nicht ablegte. âDu siehst aus, als hĂ€ttest du einen Geist gesehen, Jesseâ, sagte er und musterte mich durch seine randlose Brille.
âIch hab das GefĂŒhl, wir stehen vor was GroĂem, Miloâ, erwiderte ich. âMcKee will uns in zehn Minuten im Besprechungsraum sehen. Es geht um eine neue Serie von Morden in Brooklyn.â
Milo zuckte mit den Schultern. âBrooklyn ist groĂ. Mord gibtâs da jeden Tag.â
âNicht so wie dieseâ, entgegnete ich. âDrei Tote in drei NĂ€chten. Keine Verbindung, keine Zeugen. Aber jeder von ihnen hatte eine seltsame TĂ€towierung am Handgelenk â ein stilisiertes Auge.â
Trevellian und der Schatten von Brooklyn: Thriller - Henry Rohmer
Ich hatte schon viele NĂ€chte in New York erlebt, aber diese war anders. Es lag eine Spannung in der Luft, die ich nicht greifen konnte â wie ein elektrisches Knistern vor einem Sommergewitter, das nie losbricht. Ich saĂ an meinem Schreibtisch im 26. Stock der Federal Plaza, das Licht der Stadt spiegelte sich in der Fensterscheibe hinter mir. Mein Name ist Jesse Trevellian, Special Agent des FBI, und in dieser Nacht sollte ein neuer Fall beginnen, der alles verĂ€ndern wĂŒrde.
Milo Tucker, mein Partner, lehnte mit einer Tasse Kaffee am Fenster. Er trug wie immer seinen zerknitterten Trenchcoat, den er selbst im Hochsommer nicht ablegte. âDu siehst aus, als hĂ€ttest du einen Geist gesehen, Jesseâ, sagte er und musterte mich durch seine randlose Brille.
âIch hab das GefĂŒhl, wir stehen vor was GroĂem, Miloâ, erwiderte ich. âMcKee will uns in zehn Minuten im Besprechungsraum sehen. Es geht um eine neue Serie von Morden in Brooklyn.â
Milo zuckte mit den Schultern. âBrooklyn ist groĂ. Mord gibtâs da jeden Tag.â
âNicht so wie dieseâ, entgegnete ich. âDrei Tote in drei NĂ€chten. Keine Verbindung, keine Zeugen. Aber jeder von ihnen hatte eine seltsame TĂ€towierung am Handgelenk â ein stilisiertes Auge.â